Alles was so übers Jahr in unserer Natur
Bemerkenswertes passiert oder zu sehen ist.
Juni 2021
Blindschleichen suchen am Morgen die Wärme der Sonne auch auf den Radwegen. Dabei kommen sie oft unter die Räder. Gemütlich Radfahren und ein wenig aufpassen würde helfen.
Am Kopf erkennt man dass die Blindschleichen zu den Eidechsen zählen.
Unscheinbar steht eine seltene Orchidee in einer extensiv genutzten Wiese. Die Mückenhändelwurz ist sehr selten geworden.
Der größte Teil der wertvollen Naturflächen, in denen noch die Händelwurz vorhanden war, ist vor gut 40 Jahren der Flurbereinigung zum Opfer gefallen.
Ein Rundaugenmohrenfalter, in der Früh im noch nassen Gras.
Auch die Blutzikaden sitzen noch "schlafend" an den Stängeln.
Wie ein Zelt sieht die Kinderstube von Spinnen aus.
Man erkennt zwar schon die einzelnen kleinen Spinnen, es ist aber recht schwierig die Art zu bestimmen, wenn die Mutter nicht (mehr) da ist.
Der junge Rehbock hat den Bast bereits von seinen Hörnern abgestreift.
Jetzt an Bächen wie z. B. dem Zottbach zu finden, die Gebänderte Prachtlibelle, hier ein weibliches Exemplar, die Männchen haben blau gebänderte Flügel.
Selten sieht man die Prachtlibellen mit offenen Flügeln sitzen.
Die Raupe vom Braunen Bär, einem Nachtfalter, an einer noch geschlossenen Lupinenblüte.
Selten in der Nähe von sauberen Bächen zu finden, die Gewöhnliche Keiljungfer. Diese allerdings mit einem verkrüppelten Flügel, der sich wahrscheinlich schon beim Schlupf aus der Larve nicht normal entwickeln konnte. Die Flugfähigkeit ist stark eingeschränkt.
Waldveilchen auf einem steinigen Forstweg.
Auch Mistkäfer haben einen ökologischen Wert. Sie verwerten tierische Abfälle. Gefressen werden sie meist von Erdkröten.

Ein Wiesenbrüter auf der Roten Liste: Das Braunkehlchen.

Im Bestand gefährdet, der Neuntöter, hier ein männliches Exemplar.
Auch der Wiesenpieper steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohen Vögel. Er ist ein Wiesenbrüter wie das Braunkehlchen.
Ein Seeadler ist wieder mal zu Gast.

Die Fliegenragwurz ist eine Orchidee, die auf Kalk wächst.

Eine weitere Orchidee, die derzeit blüht, ist die Grünliche Waldhyazinthe.
Hier sitzt ein Rosenkäfer auf einem Weißdorn. Passt auch, denn der Weißdorn zählt zu den Rosengewächsen, die von diesem Käfer bevorzugt werden.
Die männlichen Blüten der Kiefer stauben, wenn man sie anstößt.
Der Beinwell ist ein krautiges Borretschgewächs.
Es ist doch noch sonniges Wetter geworden im Mai, entsprechen entwicklet sich die Insektenwelt.
Das Landkärtchen kommt in zwei Farbvarienten vor. Dies ist die Frühlingsvariante.
Mehrere Libellen schlüpften innerhalb der letzten zwei Tage. Hier eine kleine Moosjungfer. Eine seltene Art.
Recht unbekannt auch die Glänzende Smaragdlibelle.
Häufiger ist schon die Frühe Adonislibelle. Hier ein weibliches Exemplar.
Ein Netz voll mit kleinen Krabbenspinnen.
An ihrem langen Schnabel kann man die Bekassine auch aus weiter Entferung erkennen.
Die Bekassine ganz nah.
In der Oberpfalz heist sie "Häbergoas". Das entsprechende Geräusch macht sie mit gespreiztem Schwanz nach Sturzflug in einer Aufwärtskurve.
Der Frühe Ehrenpreis wächst Äckern und Gärten. Die Blüte hat nur einen Durchmesser von rund 5 mm.
Ein Hundsveilchen in sattem Blau anstatt dem normalen Blasslila.

 Bilder Mai 2021

In der ersten Maihälfte kommt der Neuntöter aus dem Winterquartier. Er ist ein kräftiger Singvogel, der sich vor allem von Insekten ernährt. Entsprechend knapp wird seine Nahrung.
Ein Fasanenhenne schaut neugierig aus dem hohen Gras.
Der Hahn passt auf. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass beide nicht sehr scheu sind.
 In unserer Gegend brüten sie nicht, die Seeadler.
Die beiden sind noch Jungvögel, die sich momentan bei uns herumtreiben. Sie sind nicht ganz ausgefärbt.
Der Angreifer wurde abgewehrt und fliegt wieder ab.
Schließlich fliegt der andere Richtung Wasser.
Er landet am Wasser.
Ein kleine Weile sitzt er am Wasser.
Schließlich startet er wieder hoch in die Lüfte -
und zeigt noch ein wenig Flugakrobatik.
Inzwischen ist der Rote Milan bei uns öfter zu sehen. Hier zwei Aufnahmen unmittelbar bei Waidhaus. Voriges Jahr habe ich in der Gegend von Bruckhof ein Paar mit 4 Jungen beobachtet. Eventuell profitiert er bei uns vom Klimawandel. Gefährdet ist der recht große und leichte Greifvogel, der sich vor allem von Aas ernährt, durch die Windräder.
Wesentlich seltener zu sehen sind Rohrweihen, die derzeit noch nach Brutplätzen suchen. Diese ist eine weibliche Rohrweihe.
Küchenschellen blühen im Jura, also auf Kalkböden. Die Blüten sind wesentlich kleiner als in früheren Jahren, was auf die Trockenheit im Jura zurückzuführen ist.
Ein Stück weiter unten auf dieser Seite ist das Holunderknabenkraut abgebildet. - Dies hier ist ein blasses Knabenkraut (Orchis pallens), das auf Kalk vorkommt und wie die Küchenschellen unter der Trockenheit leidet.
Sehr klein sind auch die Buchsblättrigen Kreuzblümchen. Sie gibt es auch nur auf Kalkböden. Trockenheit vertragen sie relativ gut.
Das Buchsblättige Kreuzblümchen ist immergrün. Hier eine Nahaufnahme.
Die Blüte einer Wildbirne.
Der Sauerklee braucht schattige und feuchte Böden.
Ein verspätetes Leberblümchen an einer kühlen Stelle.
Den Gimpel oder Dompfaff kennt jeder vom Futterhäuschen. Hier íst er dabei im Wald ein Nest für seinen Nachwuchs zu bauen.
Weniger bekannt ist der Baumpieper. Wegen seines Gesangs wurde er früher bei uns auch als Waldkanari bezeichnet.
Eine kleine Wiese mit Holunderknabenkraut (die erste blühende Orchidee im Jahr). Intensiver Schutz und richtige Behandlung der Fläche haben uns diese Rarität erhalten.
Bei uns sind die Blüten meist gelb. Es gibt jedoch auch rote Exemplare. In Norditalien und auf Gotland sind die Roten häufiger.
Den Namen hat das Holunderknabenkraut von seinem leichten Duft nach Holunderblüten.
27. April 2021 - Das Weibchen eines Trauerschnäppers. Ein Männchen war auch in der Nähe. Diese Vogelart ist eine seltene und gefährdete Art.
27. April 2021- Nicht so selten ist der Kleiber. Hier Fotos, die auf dem Kreuzberg aufgenommen wurden.
27. April 2021 - Der Kleiber kann an einem Baumstamm sowohl hinauf als auch hinunter laufen, es geht sogar überkopf.
22. März 2021 - Momentan sind bei uns Kraniche unterwegs, die noch nicht brüten.
22. April 2021 - Das Rotkehlchen singt über dem Spaziergänger hoch im Baum.
Ende März - Eine Bachstelze sucht im Gestrüpp nach fressbarem Kleingetier.
Es ist Anfang März - Die Heckenbraunelle ist schon da. Sie ist etwa spatzengroß, hat als Insektenfresser einen dünnen Schnabel und singt relativ leise ein einfaches Lied. - Dieser unauffällige Vogel ist selten geworden.
Ende Februar 2021 - Die Kraniche sind bereits da. Recht früh, aber in den vernässten Wiesen finden sie offensichtlich genug Fressbares. Mit der Brut werden sie erst später beginnen. Schließlich soll nach dem Schlupf der Jungen schon genügend Futter in Form von Kleingetier und frischen Pflänzchen vorhanden sein.