Die kleinen Verwandten unserer Krähen  

- die Dohlen 

Dohlen brüten in der Nähe von Menschen. Zwar sind sie recht scheu, aber sie suchen sich ruhige Gebäude wie Kirchtürme zum Bau ihrer umfangreichen Nester.  

In Waidhaus ist es heuer im Jahr 2015 der erste erfolgreiche Versuch einer Brut, nachdem in den Vorjahren bereits Nistmaterial eingetragen wurde, es kam aber nicht zu einer Brut.  

Nicht in allen Orten gibt es Dohlen. Bekannt sind mir zum Beispiel Vorkommen in Weiden und Vohenstrauß.  

Gern setzten sie sich auf das Windspiel auf dem kleinen Turm der Kirche und lassen sich vom Wind mitdrehen.
Sie sind geschickte Flieger und sehr wendig.
Diese Dohle fliegt die Dachrinne des Kirchturms an.
Dann sitzt sie auf dem Blitzableiter. - Dohlen haben hellblaue Augen.
Auch die Eier sind hellblau mit dunklen Flecken.
Es gab in dem Kirchturm noch zwei Nester, eins mit drei Eiern und eins mit einem Ei.
Längere Zeit hab ich nicht nachgesehen. Schließlich konnte ich feststellen, dass in dem Nest mit den fünf Eiern drei Junge geschlüpft waren.
In dem Nest mit den drei Eiern schlüpfte nur ein Junges. - In dem Nest mit dem einen Ei gab es keinen Nachwuchs.
Lange Zeit habe ich die Jungen wieder in Ruhe gelassen. Hier sieht man, dass das einzelne Junge schon blaue Augen hat.
Bei den drei Jungen konnte ich eine Fütterung fotografieren. Hier kommt gerade ein Altvogel herein.
Die Jungen sperren hungrig ihre Schnäbel auf. Der Altvogel sichert noch ein wenig, hat mich aber nicht gesehen.
Schließlich wird gefüttert. Das Blitzlicht macht den Vögeln seltsamerweise nichts aus.
Nach der Fütterung verweilt der Elternvogel nur kurz.
Dann verschwindet er wieder durch die Lücke.
Die Jungen warten auf die nächste Fütterung. Sie sehen schon recht erwachsen aus und sind dann auch zwei Tage darauf ausgeflogen
Eine der Dohlen beim Flug um den Kirchturm.
Hier ist mir schließlich noch ein besonderes Foto geglückt.

 

 



 

 

 

Intelligent sind sie, die Dohlen und verspielt.