Wo Turmfalken brüten  

Um das Jahr 2000 haben wir einen Brutkasten im Kirchturm in Waidhaus aufgestellt. 

Dieser Kasten war eigentlich für Schleiereulen gedacht. Dann haben jahrelang Straßentauben den Kasten zur Brut benützt bis im Jahr 2009 Turmfalken die Tauben vertrieben haben. Seither dient er den Falken als Horst.

Die Bilder stammen aus den Jahren 2011 bis 2015.  

Ich wollte natürlich eine Brut dokumentieren, habe den Vögeln aber immer mindestens eine Woche Zeit gelassen, bis ich wieder nachgesehen habe.  

Bei mehr Störungen würden die Vögel das Gelege verlassen und sogar den Brutplatz auf Dauer aufgeben.   

So kennen wir unsere Turmfalken. Rüttelnd 20 oder 30 Meter über dem Boden auf der Suche nach Mäusen.
Beliebter Sitzplatz ist das Steinkreuz auf dem Seitendach der Kirche. Da sitzt allerdings öfter auch der Storch. Rechts ist das Männchen.
Hier sitzt das Männchen auf dem Steinkreuz. Der Wind fährt ihm ins Gefieder. Männchen sind übrigens am Kopf grau gefärbt.
Die beiden Falken haben sich auf den großen Zeiger der Kirchturmuhr gesezt. Es macht ihnen wenig aus, wenn der Zeiger eine Minute nachrückt. Erst wenn es zu steil wird, dann wird der Sitzplatz gewechselt.
Da sitzt er in seinem Einflugloch. Dahinter ist der Nistkasten.
Gerade gestartet! - Das Männchen hat auf der Schwanzunterseite am Ende nur eine dunkle Querbinde - Das Weibchen hat mehrere Querstreifen.
Das Weibchen fliegt weg.
Ein typisches Turmfalkengelege.
Es können aber auch sechs Eier sein und sie müssen nicht alle gleich gefärbt sein.
In all den Jahren haben die Falken ihre Eier im Inneren des Kastens abgelegt. Im Jahr 2015 hatten sie ihr Gelege bereits kurz hinter dem Einflugloch. Auf diese Art konnte der brütende Vogel die lästigen Tauben sofort abwehren. Den Tauben hatte man wegen ihren "Hinterlassenschaften" die Brutplätze verbaut hat.
Mal ruht sich das Weibchen etwas aus .............
......... mal das Männchen.
Etwa vier Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Jungen. Sie haben nur ein dünnes Dunenkleid. Im Kirchturm ist es jetzt recht warm, außerdem werden sie gehudert.
Bald heben sie bei Störungen schon die Köpfchen. - Es sind fünf Junge.
Nicht immer sind alle Eier befruchtet. Drei bis fünf Jungvögel sind aber eine normale Anzahl.
Wenn sie so groß sind, beginnen sie schon im Kaster umher zuwandern.
Langsam verdrängt das normalde Gefieder die Dunen.
Fast erwachsen - sitzt hier einer im Eingang.
Der gleiche Vogel wie vorher, nur aus der Nähe.
Noch eine knappe Woche, dann fliegen sie aus.
Ausgeflogen!
Beim Flug rund um den Kirchturm.
Etwa eine Woche nach dem Ausfliegen. - Die Jungen beherrschen das Fliegen schon recht gut.


 

Beliebter Sitzplatz!