2019 - Auch Kraniche sieht man bei uns

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Oktober 2019 - Schon seit ein paar Jahren brüten Kraniche in unserer Gegend. Nicht immer erfolgreich, da sie bei Störungen die Brut aufgeben. - Heuer ist es durch Zufall gelungen ohne Störung die Elternvögel mit ihren zwei Jungen aus 400 bis 500 Meter Entfernung zu fotografieren.


 Die Altvögel bleiben immer nah bei ihren Jungen. Bald nach dem Schlüpfen verlassen die Jungen das Nest. Wie bei Hühnervögeln, Gänsen und Enten werden die Jungen nicht gefüttert. Sie werden lediglich zu Plätzen geführt, an denen es Nahrung gibt. Die Eltern zeigen den Jungen auch was fressbar ist. Neben Pflanzen dienen Insekten und Kleintiere als Nahrung.

 

 Von Anfang an sind die Jungen "gut zu Fuß" unterwegs, anfangs kehren sie nachts noch zum Nest zurück, das sich meist auf einer kleinen Insel mitten in einer größeren Wasserfläche befindet. Die Brutzeit war etwa Mitte April bis Mitte Mai.

Inzwischen sind die jungen Kraniche mit ihren Eltern längst weggezogen. Bekanntlich ziehen Kraniche in größeren oder großen Guppen in südliche Gegenden. Kraniche überwintern, wo die Temperaturen möglichst nicht weit unter null Grad Celsius fallen und wo es genügend Gras gibt. Sie übernachten meist im seichten Wasser, wo sie vor Raubtieren sicher sind.

 16. April 2019 - Den Kranich sieht man jetzt meist allein. Möglicherweise brütet der Partner.


16. April 2019 - Der Vogel bleibt nicht lange, er fliegt bald wieder zum vermuteten Brutplatz.

17. März 2019 - Bei schönem Wetter habe ich heute die ersten drei Kraniche gesichtet.

 22. März 2019 - Meist sehe ich sie fliegend. Das hier ist ziemlich sicher das Paar vom Vorjahr. Es gab allerdings keinen Nachwuchs.


22. März 2019 - Auch ein Vogel mit schwarzen Flügelenden. Es ist aber kein Kranich, sondern eine männliche Kornweihe.