Naturbeobachtungen im Jahr  2020nteressanten Beobachtungen aus Flora und Fauna.

Die neuesten Bilder sind immer oben.
26. Mai 2020 - Der Gemeine Bläuling (Polyommatus icarus) oder auch Hauhechelbläuling genannt, ist selten geworden. Man freut sich, wenn man ab und zu einmal einen solchen Schmetterling sieht. Zur Bestimmung der Art muss auf jeden Fall auch die Unterseite der Flügel beachtet werden.

26. Mai 2020 - Faktisch ohne Geräusch verschwindet die Stockente mit ihren 11 Jungen im Schilf.
22. Mai 2020 - Ein sehr seltener kleiner Taucher, der Schwarzhalstaucher. Schön sind neben den gelben Federohren die rotleuchtenden Augen mit dem schwarzen Punkt in der Mitte. In unserer Gegend nicht zu finden. Man muss schon einen Ausflug z. B. zum Röthelsee bei Cham machen. Der Bestand ist dort seit Jahren nahezu unverändert. Der Röthelseeweiher steht unter stengem Schutz.
12. Mai 2020 - Der Star bringt seinen Jungen Futter, vor allem Regenwürmer.
11. Mai 2020 - Ein Schwarzmilan in der Gegend von Eslarn. Bisher ist dieser Vogel kein Brutvogel bei uns. Im Gegensatz zum Rotmilan ist diese Art "kompakter", etwas dunkler und hat einen nur leicht gegabelten Schwanz.
11. Mai 2020 - Der Rotmilan (Gabelweihe) brütet seit einigen Jahren in der Gegend von Pleystein. Dieser Vogel wurde in der Nähe von Waidhaus fotografiert. Beide Arten zählen zur Gattung der Weihen und ernähren sich vorwiegend von Aas.

11. Mai 2020 - Silberreiher sind bei uns immer wieder zu beobachten. Manchmal sogar in Gruppen bis zu 10 Tieren. Sie sind etwas größer und schlanker gewachsen als die Graureiher. - Oben schaut der Vogel recht aufmerksam, unter ist er eher entspannt - der Fotograph hat ihn also kaum gestört.
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8. Mai 2020 - Oben ein seltener Falter, unten ein "Allerweltsschmetterling", wenigstens war er das einmal. Der Aurorafalter mit seinen auffälligen orangen Flügelenden steht unter strengem Schutz. Aber auch das Tagpfauenauge ist selten geworden. Geschützt sind alle Tagfalter.
8. Mai 2020 - Oben liegt die Blindschleiche in der Sonne. Auf dem unteren Bild hat sie mich schon bemerkt und zieht sich langsam zurück. Blindschleichen sind keine Schlangen, sie zählen zu den Eidechsen.
1. Mai 2020 - Früher ein "Allerweltsvogel", der Kiebitz. Heute ist er bei uns fast verschwunden.

1. Mai 2020 - Die Sumpfdotterblume braucht fließende Wiesengräben, naürliche Gewässerränder oder feuchte Buschlandschaft.

26. April 2020 - Eine vom Aussterben bedrohe Vogelart, das Braunkehlchen. Hier singt ein Männchen. Ich hoffe, dass es eine Partnerin findet und erfolgreich brütet.
Manchmal stellt man sich die Frage, ob wir das Verschwinden dieser Arten zulassen wollen oder ob wir etwas dagegen tun wollen - und zwar alle.
26. April 2020 - Mindestens ebenso selten wie das Braunkehlchen ist der Wiesenpieper. Hier an einem kalten Morgen mit Rauhreif in der Wiese. Früher war er überall in der Landschaft zu finden, heute ist er vom Aussterben bedroht.

26. April 2020 - Stockenten kann man natürlich auch in der Ortschaft auf einem Weiher beobachten. Dies ist allerdings ein scheues Paar in einem kleinen Bach. Sobald die Ente ihre Eier gelegt hat, braucht sie den Erpel nicht mehr zur Befruchtung. Sie brütet ihre Eier allein aus und zieht auch die Jungen allein auf.

26. April 2020 - Sehr früh ist heuer bereits ein Neuntöterweibchen da. Normalerweise kommen die Neuntöter (Lanius collurio) Anfang Mai. Sicher ist dies auch eine Folge des warmen Wetters und des Klimawandels.

18. April 2020 - Goldammern sind selten geworden. Früher gab es sie überall in der Flur.

18. April 2020 - Die erste einheimische Orchidee des Jahres, die blüht, ist das Holunderknabenkraut. Die Blüte kann rot oder gelb sein.Orchideen sind bei uns alle geschützt. Die meisten sind vom Aussterben bedroht.

17. April 2020 - Ein Kranich in der Morgensonne. Die Wiese ist noch mit Reif überzogen.
Ein wenig später fliegt er ab.
Ob niedliche Blaumeise, akrobatischer Kleiber oder majestätischer Seeadler. Beobachten macht immer Spaß.

12. April 2020 - Blaumeise - Parus caeruleus

12. April 2020 - Ein Kleiber kopfüber (Sitta europaea) unter einem dicken Ast mit grober Rinde.

12. April 2020 - Er kann problemlos den Baum auch runterlaufen.

12. April 2020 - Der Seeadler (Haliaeetus albicilla) hat mich bemerkt, erst schaut er sich um, dann zieht er mit kräftigen Flügelschlägen davon.

6. April 2020 - Eine Frühlingsküchenschelle. Sie wäre bei uns längst verschwunden, wenn nicht engagierte Naturschützer sie aus Samen vermehrt und wieder am Ursprungsort eingesetzt hätten. Grund für das Verschwinden ist mal nicht der Klimawandel sondern sind unvernünftige Leute, die sie ausgraben und im eigenen Garten einsetzen. Meist auch noch erfolglos.

6. April 2020 - Das Buschwindröschen ist ein Hahnenfußgewächs wie die Frühlingsküchenschelle, aber im Frühling allgegenwärtig, also viel häufiger. Die Pflanzenteile über der Erde verschwinden langsam, nachdem die Samen gereift sind.

6. April 2020 - Zu den Mohngewächsen zählt der Hohle Lerchensporn. Die Blüten sind weiß oder rotviolett. Nur noch wenige Vorkommen gibt es in unserer Gegend.
6. April 2020 - Hohler Lerchensporn (Coridalis cava).
6. April 2020 - Ein männlicher Zitronenfalter (erkennbar an der kräftigen gelben Färbung - die Weibchen sind blasser und etwas größer) auf einem Lerchensporn.

28. März 2020 - Sonnenuntergang

8. März 2020 - Die Kraniche sind wieder da. Hier sind sie auf einer Weide, wo es bereits frische Gräser gibt. Sehr wahrscheinlich ist es das Paar, das im vergangenen Jahr zwei Junge aufgezogen hat.
Kraniche reagieren sehr empfindlich auf Störungen. Der Fluchtabstand gegenüber Menschen oder Hunden beträgt gut 300 Meter. Entsprechend ruhig sollte man sich verhalten, wenn man das Glück hat sie zu sehen und wenn man sie eine Weile beobachten möchte.


6. März 2020 - Vor kurzem wurde diese Wildkatze verletzt im Bereich Eslarn aufgefunden. Operiert wurde sie in der Praxis von Dr. Reindl in Moosbach. Zur Sicherheit ob es sich wirklich um eine reine Wildkatze handelt, wurde eine DNA-Probe eingeschickt. Sie ist sehr wild und faucht heftig bei Annäherung. Auf dem Bild leckt sie gerade ihre Nase.

Das Tier hatte einen Beckenbruch, der erfolgreich gerichtet werden konnte. Es handelt sich um einen jungen Kater, etwa 1 Jahr alt.

Es werden zwar selten aber immer wieder Wildkatzen in unserer Gegend gesichtet. Dies ist jetzt vermutlich der Beweis dafür, das sich die Katzen hier auch erfolgreich fortpflanzen.
Nach völliger Gesundung wird der Kater ausgewildert.
10. Februar 2020 - Am 16. Januar 2020 war ein wunderschöner "Frühlingstag". Auf den Christrosen waren etwa 3 Stunden lang Bienen zu beobachten, die Pollen eingesammelt haben.


10. Februar 2020 - Seit einigen Jahren gibt es Seeadler in der Oberpfalz. Man sieht manchmal bis zu vier Exemplare auf einmal. Hier waren es drei, die ich aus etwa 500 Meter Entfernung beobachten und fotografieren konnte. Das Brutgebiet befindet sich in Tschechien.


10. Februar 2020 - Inzwischen bei uns eingebürgert sind Sikahirsche, die kleinen Verwandten unserer Rothirsche. Sie sind etwas so groß wie Damhirsche, also viel kleiner als Rothirsche. Zur Zeit haben die männlichen Hirsche kein Geweih, das wird jedoch in Kürze zu wachsen beginnen.


10. Februarf 2020 - Ein Fuchs ist auf der Suche nach Mäusen. Zwischen dem dürren Gras das bei Bewegung etwas raschelt, hat er gute Chancen eine Maus zu fangen. Schließlich bewegte er sich auch noch recht sicher übers Eis. Zur Zeit hat er einen dichten Winterpelz.