Der naturnahe Garten

Auf dieser Seite bringe ich immer die neuesten Bilder von aktuell blühenden Pflanzen sowie Besucher wie Schmetterlinge und alle anderen Insekten.

Der Garten ist naturnah gestaltet mit vorwiegend einheimischen Blütenpflanzen im Steingarten oder in der Wiese. Die Wiese wird nur zwei mal im Jahr gemäht, immer möglichst dann, wenn gerade keine Blütepflanzen in der Blüte oder Reife gestört werden. Zählungen in den vergangenen Jahren haben etwa 230 blühende Pflanzenarten in dem kleinen Garten ergeben. 

Die neuesten Bilder befinden sich immer oben.

5. April 2020 - Narcissus cyclamineus 'Tete á Tete', so wird diese kleine Osterglocke im Handel oft bezeichnet. Meist werden sie nach der Blüte einfach weggeschmissen. Das haben sie nicht verdient. Sie blühen in den Garten oder sogar in den Rasen gesetzt noch einige Jahre.
 
5. April 2020 - Die Lenzrose ist verwandt mit der Christrose. Sie bildet nach einigen Jahren große Horste und kann dann auch  geteilt werden. Außerdem vermehrt sie sich selbst durch Samen.

5. April 2020 - Schlüsselblumen vor der etwas anderen Hecke.

5. April 2020 - Die Blüte der hohen Schlüsselblume.


5. April 2020 - Sternanemonen blühen am Gartenrand.

5. April 2020 - Sternanemonen (Anemone blanda).

28. März 2020 - Die Kälte in den vergangenen Nächten haben diese Küchenschellen (Pulsatilla vulgaris) gut überstanden. Sie weisen statt 6 Blütenblätter bis zu 9 Blütenblätter auf. Ob es eine Zuchtform oder eine natürliche Variante ist, läßt sich kaum feststellen. Ich halte sie eher für eine natürliche Formabweichung wie z. B. vierblättrige Kleeblätter.

18. März 2020 - Die Netziris (Iris reticulata) in voller Blüte.


18. März 2020 - Alle Jahre wieder blüht diese Orchidee. Eine Dendrobium kingianum, die gesamt etwa 500 Blüten hat und einen herrlichen Duft verströmt. Die Pflanze verträgt Temperaturen von 5 bis 30° Celsius, jedoch keine direkte Sonne.

Also - im Sommer warm, gern auch draußen, im Winter kühl, dann blüht sie ab März 4 bis 6 Wochen lang.

2. März 2020 - Schneeglöckchen sind "dankbare" Gartenblumen. Wenn die Gruppe zu groß wird, kann man sie auch teilen und an beliebigen Plätzen, am besten unter Büschen, einsetzen.

2. Februar 2020 - Ähnliches wie für Schneeglöchen gilt für Krokusse. Was man auf jeden Fall vermeiden muss ist eine frühe Mahd, falls diese Blumen im Rasen blühen. Sie würden degenerieren und mit der Zeit ganz verschwinden.


 2. März 2020 - Das sind die gleichen Krokusse wie im Bild darunter.

 27./28. Februar 2020 - "Wintereinbruch"


Februar 2020 - Wer für Igel, Eidechsen, Blindschleichen, Ringelnattern, viele Insekten und Vögel etwas tun will, kann Hecken umgestalten. Man legt fest, wie breit die Hecke sein soll und begrenzt die Ausdehnung durch Pfähle. Innerhalb der Pfähle kann man dann die Abschnitte von Hecken, Stauden, Laub und auch sonstige Reste aus dem Garten ablagern. Mit der Zeit ergibt sich ein "wilder" Unterteil der Hecke, der von den Tieren genutzt werden kann. - Man kann dort jahrelang die "Abfälle" aus dem Garten verwerten, denn Laub, Holz usw. werden sich abbauen und gleichzeitig eine natürliche, gesunde Düngung für die Hecke sein.

 

Neben der Hecke kann man die Wiese oder den Rasen weiter pflegen wie bisher.

Februar 2020 - Winterlinge stammen eigentlich aus südlicheren Gegenden wie Südfrankreich, Italien, Griechenland oder der Türkei.

Sie werden jedoch schon lange in Gärten gehalten. Auch kalte Winter werden schadlos überstanden.

Sie sind bei uns die ersten Frühlingsboten zusammen mit den Schneeglöckchen.

 

Schneeglöckchen sind unsere klassischen Frühlingsblumen. Sie sind nicht anspruchsvoll, also leicht zu pflegen und vermehren sich selbst.


Die etwas später blühenden Märzenbecher stammen aus Auwäldern, meist an größeren Bächen oder Flüssen. Sie vermehren sich nur langsam, sollten nie austrocknen und gedeihen am besten im Halbschatten.


Die Schneeheide fängt oft schon im späten Herbst an zu blühen. Heuer wurde sie nur kurz von Schnee bedeckt.

 

Hier die weiße Variante der Schneeheide.


Die gelben Krokusse blühen meist vor den anderstfarbenen Exemplaren.

Wenn man Krokusse in eine Wiese planzt, verwendet man am besten sogenannte Botanische Krokusse. Sie vermehren sich selbst. Eine Mahd der Wiese sollte frühestens Ende Juni stattfinden. Ganz geringe Gaben von Volldünger nach der Blüte alle zwei Jahre verhindern das Degenerieren der Pflanzen.


Blick auf den "Stempel" des Krokus.