Berichte über den Pleystein Storch

Die neuesten Bilder sind immer oben. Texte finden sich unter dem Bild oder unter einer Gruppe von Bildern.

 5. April 2020 - Etwa um 11 Uhr ist Schichtwechsel. Von oben: Gerade ist die Störchin gelandet, der Storch wärmt noch das Gelege. Dann startet der Storch und die Störchin brütet. - Nebenbei sind vom abfliegenden Storch noch ein paar schöne Fotos gelungen.
1. April 2020 - Während die junge Störchin bei der Futtersuche ist, hütet der Storch den Horst. Es gibt jetzt sicher ein Gelege, aber sie brüten noch nicht. Erkennbar ist das daran, dass der Storch bei den derzeitigen niederen Temperaturen recht lange stehen bleibt, also ohne das Gelege zu wärmen.
29. März 2020 - Meist sind noch beide Störche gemeinsam bei der Futtersuche. Hier kümmert sich die Störchin um das Nest. Man darf gespannt sein, wann unser Paar mit der Brut ernst macht. Möglicherweise liegt es aber auch an der Jungend der Störchin, dass alles nicht ganz so schnell geht.

23. März 2020 - Noch ein Porträt von der Störchin

23. März 2020 - Noch haben sie kein Gelege, denn sonst wären sie nicht zu zweit unterwegs. Hier sind die beiden an der Straße nach Lohma unterhalb des Rehbrünnerls am Weiher. Hoffentlich werden sie nicht beim Abfliegen von einem Auto erfasst.
18. März 2020 - Beide Störche in der Nähe des Zottbaches. Im Vordergrund die Störchin. Da keiner der beiden zurück am Horst bleibt, haben sie noch kein Gelege.

15. März 2020 - Ein sonniger Tag mit viel Wind, wie man sieht.

15. März 2020 - Zwischendurch scheint es notwendig zu sein sich zu "begrüßen".

15. März 2020 - Typisch bei vielen Vogelarten sind synchrone Bewegungen und Tätigkeiten wie hier beim Putzen.

9. März 2020 - Der zweite Storch ist da. Die Störchin im Vordergrund ist kleiner als das Männchen

9. März 2020 - Das Männchen auf der Wiese zwischen Zottbach und Pleystein.

9. März 2020 - Die Störchin ist in der Nähe.

9. März 2020 - Ein Portrait der Störchin. Sie ist sehr sauber, Schnabel und Beine sind schön rot eingefärbt. - Es scheint ein recht junges Tier zu sein.

Mal seh'n wie's weiter geht!

Störche sind nicht so buchstäblich treu wie man ihnen nachsagt. Besetzt ein Storchenmännchen den Horst, so wird er diejenige Störchin annehmen, die sich zuerst zu ihm gesellt. Trifft die Störchin vom Vorjahr kurz danach ein, so ist es Sache der Vogeldamen um den Horstplatz zu streiten. - Kommt das Weibchen zuerst, was seltener vorkommt, so müssen kurz danach angereiste Männchen sich um den Horstplatz und um die Störchin bemühen. Diese wird sich nicht einmischen, genauso wie das Männchen sich nicht einmischt, wenn ein zweites Weibchen, wie vorher beschrieben, dazu kommt. Hat das Horstpaar jedoch bereits ein Gelege, dann wird dieses gemeinsam verteidigt. Dabei sind auch in Pleystein schon Gelege zu Bruch gegangen, werden aber nachgelegt.

Wenn man darüber nachdenkt, dient dieses Verhalten der Arterhaltung und dazu, starke und gesunde Nachkommen aufzuziehen, hat also gar nichts mit Treue oder anderen ethischen Werten zu tun.


Wie es aussieht, handelt es sich um das Männchen vom Vorjahr.
Es kann allerdings eine Weile dauern, bis die Störchin kommt.
Während dieser Storch vermutlich im Südwesten überwinter hat, kommt seine bisherige Partnerin aus dem Südosten. Sie muss auf eine längere Hochdruckwetterlage warten, bis sie die lange Strecke vor allem über die Alpen oder um die Alpen herum mit Hilfe der Thermik leichter überwinden kann. Sie muss auch über Länder fliegen wie Syrien, den Libanon usw., wo Störche durchaus noch gejagt und verspeist werden. Hoffen wir also das Beste.
Am Sonntag, den 1. März 2020 nachmittags kam der erste Storch an.