Alles was so übers Jahr in unserer Natur
Bemerkenswertes passiert oder zu sehen ist.
Teil II
Juli 2021
Zur Zeit setzt der Blutweiderich an naturbelassenen Stellen seine farblichen Akzente.
Farblich ähnlich aber nicht ganz so auffällig ist der Sumpfziest.
Die Farbscala des Stechenden Hohlzahns reicht von weiß bis violett.
Der Wolfstrapp ist zwischen anderen hohen Gewächsen recht unscheinbar. Er ist eine Arzneipflanze mit hormonellen Wirkungen.
Auffällig wiederum ist der Rainfarn, der auch zum Enwurmen z. B. der Rinder verwendet wurde.
Clytra laeviuscula - Ameisen-Sackkäfer ---- oder doch ----
Clytra quadripunctata - Vierpunkt-Ameisenblattkäfer. Man könnte sie auch für eine Art halten.
Schon etwas "zerzaust" - ein männlicher Kaisermantel.
Auch von unten erkennt man das Tagpfauenauge.
Ein Zitronenfalter der zweiten Generation. Die Falter, welche überwintern, gibt es jetzt nicht mehr.
Eine weibliche Blauflügelprachtlibelle. Sie ist zwar nicht so auffällig wie das männliche Exemplar, farblich aber dennoch sehr ansprechend.
Manchmal erkennt man die Gewöhnliche Heidelibelle nicht sofort. Sie kann leicht mit der Blutroten Heidelibelle verwechselt werden.
Auch dies ist eine Gewöhnliche Heidelibelle. An den hellen Längsstreifen der Beine ist sie zu erkennen.
Dies ist eine Becher-Azurjungfer. Der "Becher" ist auf dem ersten Körperglied zu erkennen.
Keinen "Respekt" vor den hübschen Azurjungfern hat diese Radspinne.
Nach einer kühleren Nacht sonnt sich diese junge Ringelnatter auf dem Weg. (Manchmal werden sie dabei überfahren.)
Die gelben Abzeichen am Kopf kennzeichnen deutlich die Ringelnatter.
Gut besucht ist die Blüte dieser Hundspetersilie. Am auffälligsten sind die Vierbindigen Blütenbockkäfer.
Vor einigen Wochen sind Distelfalter aus dem Süden zu uns gekommen. Jetzt gibt es bereits Nachkommen. - Eine Raupe des Distelfalters.
Zeit der Spinnen. - Gartenkreuzspinnen gibt es nicht nur im Garten.
In einer eigenartigen Stellung sitzt diese Trichterspinne vor der Röhre einer anderen Trichterspinne.
Eine Vierflecklibelle im Wasser. - Sicher ist sie ihrer Bestimmung sich zu vermehren und ihre Art zu erhalten schon nachgekommen.
Eine Auen-Schenkelbiene. Eine der vielen kleinen Bienenarten, die es wie alle Insekten zu erhalten gilt.
Wenn man richtig hinsieht, weiß man warum sie Schenkelbiene heißt.
Xyphosia miliaria, ohne deuschen Namen, gehört zu den Bohrfliegen.
Ein Perlpilz. - Der nicht eßbare "Bruder" ist der graue Pantherpilz.
Samtfußkrempling - man kann ihn essen, muss es aber nicht.
Fichtenzapfen und Pfifferling.
Hübsch anzusehen: Hornklee-Widderchen (Zygaena lonicerae)
Disteln werden auch von den Honigbienen besucht.
Wasserfrosch - heuer gibt's mehr Wasser, aber nicht genug Frösche.
Eine junge Schwarze Heidelibelle. Diese Art wird mit zunehmenden Alter immer dunkler. Männchen werden richtig schwarz. Auch Libellen gibt es deutlich weniger als z. B. vor 20 Jahren.
Vier mal Dukatenfalter. - 1
2
3
4
Ein Kleiner Kohlweißling auf einer Distel.
Das Grünwidderchen sitzt auf einer Flockenblume. - Grünwidderchen erscheinen manchmal auch blau.
Die Zweiblättrige Waldhyazinthe blüht in der mageren Sommerwiese.

Am besten kommen sie zwischen dem spärlichen Gras zur Geltung.

Diese Waldhyazinthen sind Orchideen und werden etwa 20 cm hoch.
Der Waldwachtelweizen bildet weizenähnliche Samenkörner aus.
Eine rosa blühende Brombeere.
Schwarze Wegschnecke, bitte nicht vernichten.

Graue Fleischfliege - Sarcophaga carnaria auf Sumpfblutauge.

Eine Borstenfliege von hinten.
Eine gewisse Ähnlichkeit besteht - Hummelschwebfliege.
Ein Fliegenjäger, die Eichenblatt-Kreuzspinne.
Und noch ein Fliegenjäger, die Veränderliche Krabbenspinne.

Juni 2021

Eine Wiese mit vielen Heidenelken und dazwischen das gelbe
Echte Labkraut.
Die Blüte einer Heidenelke.
Kaum jemand wird ihn kennen, den Ackerrittersporn.
Lange habe ich den Ackerrittersporn nicht mehr gesehen. Ein Acker in der Nähe von Abensberg kam mir "verdächtig" vor. Tatsächlich habe ich ihn dort entdeckt. Ich hätte ja auch noch nach dem Frauenspiegel, dem Sommeradonisröschen und anderen gesucht, habe aber weiter nichts seltenes mehr gefunden.
Ein Männchen der Kleinen Zangenlibelle. Selten und sie wird vermutlich meist übersehen oder nicht erkannt.
Gleich wird sie wegfliegen, die Blutzikade. Gerade mal gut einen Zentimeter misst sie in der Länge.
Eine typische Pflanze an Waldrändern und in Lichtungen ist der
Rote Fingerhut - Digitalis purpurea - der allerding in Farbenvariationen von rot bis weiß blüht.
Typischer Standort für den Roten Fingerhut.
Wunderschön und giftig! - Digitalis purpurea ist auch eine alte Arzneipflanze.
Schmetterlinge, wie hier der Baumweißling, suchen gern Disteln auf, die jetzt gerade zu blühen beginnen.
So sieht ein Admiral aus, der evtl mit dem Südwind über die Alpen zu uns gekommen ist. Die nächste Generation dieses Falters entwickelt sich bei uns. Er gehört zu den Wanderfaltern.
Recht unauffällig ist dieses Männchen des Braunen Waldvogels. Bei dieser Art ist das weibliche Exemplar attraktivere gezeichnet.
Ein Rotbrauner Dickkopffalter.
Nur schwer ist der Baumfalke aus großer Entfernung erkennbar.
Wasserfrösche färben sich in moorigen Gewässern oft dunkel um sich besser zu tarnen. - Selten sind sie geworden.
Eher selten zu finden ist der Brombeerzipfelfalter.
Ein schöner weißer Falter ist der Baumweißling. - Disteln locken alle Insekten an, die nach Nektar suchen.
Dieser männliche Plattbauch zählt zu den Segellibellen.
Am Kopf erkennt man die Ameise. Diese Amazonenameise nutzt andere Ameisen um ihre Art zu erhalten.
Die Amazonenameise dringt in Bauten größerer Ameisen ein, tötet die Königin und läßt die Arbeiterinnen für sich arbeiten. Sie läßt sich füttern, legt ihre Eier, die von den Arbeiterinnen versorgt werden und vermehrt sich so.
Sehr weit weg. Bekassinen suchen sich oft derartig exponierte Ansitze.
Der Neuntöter mag solche Ansitze. So hat er bei der Jagd die Übersicht.
In unseren Wälder blüht jetzt der Siebenstern. Er zählt zu den Schlüsselblumengewächsen.
Zu Kartoffeln, Tomaten und Gurken verwandt ist der
Bittersüße Nachtschatten. Später trägt er zuerst grüne, dann rote Beeren. Die Pflanze ist giftig.