Alles was so übers Jahr in unserer Natur
Bemerkenswertes passiert oder zu sehen ist.
Teil III

 September 2021

Die ersten Schlehen reifen. Es sieht nach Herbst aus.
Im Jura blüht der Fransenenzian.
Nur vier Blütenblätter aber ein schönes Blau zeigt die nur etwa 3 cm breite Blüte.
Silberdisteln sind auch Pflanzen der Kalkgebiete.
Von August bis September blüht der Deutsche Enzian. Es gibt ihn nur noch in geschützten Biotopen.
Die Blüten des Deutschen Enzian sind lila- bis violettfarben.
Wiesenflockenblumen findet man in naturbelassenen Wiesen und an "ungepflegten" Rangen.
Spinnen sind echte Künstler. - Entdeckt beim Waldspaziergang.
Der Keulenbärlapp (hier ohne Fruchtstände) ist eine sehr "alte" Pflanze und recht selten geworden.

Pilzsaison mit Risiken

Ein Violetter Dickfuß. Anschauen und stehen lassen!
Den Kammkeulenpilz könnte man auch den Korallenpilzen zuordnen.
Trompetenpfifferlinge. Jung sind sie gut geeignet für Mischpilzgerichte und Soßeneinlagen.
Trompetenpfifferlinge in der Sonne.
Schwer bestimmbar. Einer der lilafarbenen Lamellenpilzen, ich kenn von denen nur einen eßbaren und der ist auch auf der Unterseite lilafarben.
Gesunde Maronenröhrlinge.
Perlpilz, wenn der Hut rosa erscheint ist es gut. Grau bedeutet giftig, da es dann ein Pantherpilz ist.
Klebriger Hörnling - schon etwas angetrocknet.
 Die Rosagraue Koralle ist "nur" ungenießbar.
Ein heller Hut und das rosafarbene Röhrenfutter weist auf den echt gallebitteren Gallenröhrling hin. - Also bei "Steinpilzen" aufpassen.
Wirklich gefährlich ist der Knollenblätterpilz, ob grün, weiß oder spitzhütig. Wichtige Merkmale: Die Haut am Stil ist festgewachsen, die Lamellen sind weiß. - Champignons haben immer ein roa bis braunes Lamellenfutter.

August 2021

Die Zeit der Insekten ist auch die Zeit der Spinnen. Spinnen sind keine Vegetarier, sie leben vor allem von Insekten. Besonders beeindruckend ist die Gerandete Jagdspinne oder auch Gerandete Listspinne genannt. Sie fängt ihre Beute aktiv, also nicht mit Netz.
Der Nickende Zweizahn (Bidens cernuus) wächst in nassen Bereichen und im seichten Wasser. Heuer gedeiht er durch das feuchte Wetter besonders üppig.
Wespenspinne - oder
Kreuzspinne fangen auch größere Insekten -
hier ist der Kreuzspinne ein "Tandem", also ein sich paarendes Libellenpaar - der Art Blutrote Heidelibelle - ins Netz gegangen.
Drei "Tandems" bei der Eiablage im Gras am Wasser. Es ist eine der roten Heidelibellenarten, was man jedoch im Flug nicht klar erkennen kann.
Paarungsrad der Gemeinen Heidelibelle.
"Stiller" Wassergraben mit blühendem Wasserschlauch.
Der Wasserschlauch schwimmt frei in stehendem Wasser. Seine gefiederten Blätter sind unter Wasser. Die Pflanze ist ein "Fleichfresser". Sie kann Mückenlarven, Wasserflöhe oder Hüpferlinge einfangen und verdauen.
Diese Raupe des Weidenbohrers sucht nach einen Platz zum Verpuppen. Sie entwickelt sich in Weidenholz aber auch in Äpfel oder Birnbäumen. In Obstplantagen kann sie an Bäumen Schaden anrichten.
Aus der hübsche Raupe mit kreuzförmig um den weißen Punkt mit schwarzem Rand angeordneten "Bürsten" wird nach dem Verpuppen ein unscheinbarer Nachtfalter, die Ahornrinden-Eule.
Jetzt werden die Brombeeren reif.
Prachtexempar - Grünes Heupferd, weiblich.
Dukaten- oder Feuerfalter, weiblich.
Jungspinnen im schützenden Netz.
Noch sind sie winzig und recht schwer zu bestimmen.
Die weiße Variante des Grünen Knollenblätterpilzes. - Tödlich giftig!
Der Scheidenstreifling ist zumindes roh unbekömmlich. Man muss ihn aber auch nicht essen.
Pfifferlinge unter Heidelbeerbüschen.
Heuer sind sie groß und recht häufig anzutreffen.
Schöne Ernte!
Schön ist es ja das Indische bzw. Drüsige Springkraut. Es es ein Neophyt, der sich ziemlich ungehemmt ausbreitet und einheimische Arten verdrängt. Die Pflanze findet bei uns optimale Bedingungen vor und hat keine natürlichen Feinde, welche diese Art in der Aufbreitung begrenzt.