Unsere heimischen Schmetterlinge 1

Schmetterlinge, vor allem unsere Tagfalter sind die absoluten Sympathieträger aus der Insektenwelt und - in ihrem Bestand stark gefährdet.


Ein Biotop für Schmetterlinge und andere Insekten ist diese Wiese mit Teufelsabbiss. Die Blüte ist im August, zur besten Zeit für viele Insekten.

              Raupe bzw. Larve                       Die Raupe verpuppt sich

                  Fertige Puppe                     Puppe kurz vor dem Schlüpfen

   Die Puppe bricht auf                      Der Schmetterling ist frei
 Schwalbenschwanz - Papilio machaon, zählt zur Familie der Ritterfalter. Futterpflanzen der Raupen sind u. a. Wilde Möhre, Dill, und Diptam.
 Der Rundaugenmohrenfalter (Erebia medusa) und das Große Ochsenauge. (Maniola jurtina) sind Augenfalter aus der Unterfamilie der Edelfalter.
Größter Perlmuttfalter bei uns ist der Kaisermantel (Argynnis paphia), auch Silberstrich genannt. Links das Männchen. Die Zeichnung ist bei beiden Geschlechtern reccht unterschiedlich. Beim rechten, weiblichen Exemplar, weicht auch die Färbung deutlich ab. Normalerweise ist der Farbton bei beiden fast gleich. Die Bestimmung wird zwar schwieriger aber auch interessanter.

Auch die Raupe des Distelfalters ist wie viele Schmetterlingslarven auffällig gefärbt und mit feinen Stacheln besetzt.
Der Distelfalter (Vanessa cardui) ist ein Wanderfalter, wie z. B. auch der Admiral. Südliche Luftströmungen tragen die Falter aus dem Mittelmehrraum her und hier pflanzen sie sich dann in einer zweiten Generation fort. Der Klimawandel könnte das so verändern, daß die Puppen der Falter auch bei uns erfolgreich überwintern.

 

Ein altes Foto vom Großen Eisvogel (Limenitis populi), den ich in
unserer Gegend lange nicht mehr nachweisen konnte. Manche Arten
verschwindet mit dem Eingehen von vielen Biotopen, auch mit dem
Klimawandel und damit z. B. den Wirtspflanzen dieser Spezialisten.
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Alle vier der nachfolgenden, recht unterschiedlichen Schmetterlinge zählen zu den Bläulingen (Lycaenidae). Männchen tragen oft ein intensives Blau, was zur Namensgebung geführt hat. Bläulinge sind oftmals auf ganz bestimmte Pflanzen spezialisiert. Es gibt Arten, die sich dazu noch im Schutz von Ameisenbauten bis zur reifen Puppe entwickeln.

            Gemeiner Bläuling                     Gemeiner Bläuling weibl.
                                       Polyommatus icarus

             Kleiner Feuerfalter                            Schlehenzipfelfalter
            Lycaena phlaeas                                   Satyrum spini

                 Baumweißling                    Puppe des Baumweißlings 
 Aporia crataegi
Zur Familie der Weißlinge (Pieridae) gehören auch die Kohlweißlinge,
der Zitronenfalter, die Goldene Acht und der Aurorafalter.


       Brombeer-Perlmuttfalter              Flockenblumen-Scheckenfalter
               Brenthis daphne                              Melitaea phoebe
Von den Scheckenfaltern und Perlmuttfaltern gibt es eine große Anzahl, die sich sehr ähneln. Die Namen weisen oft auf die Futterpflanze der Raupe hin.


Nur was man wirklich richtig kennt -
schützt man auch!