Gaststörche um Miesbrunn und Pleystein

 Die Waidhauser Jungstörche fliegen noch nicht und werden fleißig gefüttert. Die in Pleystein fliegen meist in Begleitung der Alten zur Futtersuche. Sie haben sich noch nicht mit den "Gaststörchen" "vermischt". Die sind seit gut 14 Tagen in der Gegend und nächtigen in Pleystein, Miesbrunn und auch in Spielhof auf dem Berglerhof.

Zwei Bilder vom 2. und 3. August 2017.



Am Samstagabend den 22. Juli 2017 waren die Miesbrunner begeistert vom Besuch von acht Störchen, die wohl auf dem Dach der Kirche übernachten wollten. Ich wurde informiert und konnte ein paar Fotos machen. - Zwei Tage später nächtigten wiederum acht Störche auf der Stadtpfarrkirche in Pleystein

Es sind vermutlich fast alles Jungstörche, da bei allen die Ausfärbung von Schnabel und Beinen noch unvollständig ist. Störche in anderen Gebieten haben schon viel früher angefangen zu brüten als unsere Störche in Pleystein oder Waidhaus. Sie ziehen, dann immer mit dem Trend etwas weiter nach Süden, umher und halten sich da länger auf, wo es genügend Futter gibt. Der eigentliche Zug nach Süden beginnt dann erst Ende August bis Anfang September. Inzwischen gibt es auch Störche, die in Deutschland, Frankreich oder Spanien überwintern. Die Winter sind nicht mehr so lang und so hart und Störche sind recht findig, wenn es um Nahrungsbeschaffung geht. - Der Klimawandel lässt auch da grüßen.
Jungstörche und Altstörche ziehen zunächst meist nicht zusammen. Altstörche bleiben oft länger in ihrem Brutgebiet. Der Flug über die Alpen, die Meerengen am Bosporus oder Gibraltar werden bei gutem Wetter und Unterstützung durch thermische Aufwinde gemeinsam "angetreten".